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Wie lange werden meine Antragsdaten gespeichert?

Die Daten des ESTA-Antrags werden so lange gespeichert, wie die ESTA-Reisegenehmigung gültig ist, in der Regel zwei Jahre oder bis der Reisepass des Reisenden abläuft, je nachdem welches Ereignis zuerst auftritt. Anschließend bewahrt DHS die Informationen für ein weiteres Jahr auf, nach Ablauf dieser Zeitspanne werden die Daten zwölf Jahre lang archiviert, wo sie zu Zwecken der Strafverfolgung, des Schutzes der nationalen Sicherheit oder Untersuchungszwecken abgerufen werden können. Sind die Daten archiviert, ist die Zahl der Beamten, die noch darauf zugreifen können, weiter begrenzt. Diese Art der Datenspeicherung entspricht sowohl den CBP-Grenzschutzbefugnissen als auch der Grenzschutzsicherheitsmission, die CBP vom Congress übertragen wurde. Daten in direktem Zusammenhang mit aktiven Suchbefehlen im Rahmen der Strafverfolgung, mit Treffern in Bezug auf Rechtsdurchsetzung durch CBP und/oder mit Ermittlungen oder Untersuchungen, einschließlich abgelehnter ESTA- Anträge, bleiben für die Dauer derjenigen Strafverfolgungsmaßnahmen abrufbar, auf die sie sich beziehen.

DHS verwendet nunmehr ein papierloses I-94W. Dementsprechend ersetzen die Daten des ESTA-Antrags die per Papierformular I-94W erhobenen Daten. In den Fällen, wo die Daten des ESTA-Antrags statt der über das Formular I-94W gesammelte Informationen benutzt werden, werden die die Daten des ESTA-Antrags nach den für das I-94W geltenden Aufbewahrungsfristen gespeichert, nämlich 75 Jahre.